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4.0 Fragen an... LH Hermann Schützenhöfer - "Stolz auf steirische Bahnindustrie"

LH Schützenhöfer und MP BouffierLH Schützenhöfer und MP Bouffier

Das deutsche Bundesland Hessen und die Steiermark unterzeichneten unlängst eine Absichtserklärung zur Förderung der Digitalisierung. Im Zuge der Kooperation besuchte der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer mit dem „amspire Lab“ der Deutschen Bahn (DB) auch das Herzstück der Digitalisierung im deutschen Schienenverkehr.

1.0: Welche Eindrücke konnten Sie vom „amspire Lab“ der DB gewinnen?

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: Im „amspire Lab“ der Deutschen Bahn schlägt das Herz der Digitalisierung im Schienengüterverkehr. Gemeinsam mit internationalen Partnern werden hier Digitalisierung und Automatisierung auf Schienen vorangetrieben. Das macht Bahnfahren mittelfristig kostengünstiger, sicherer und effizienter. Besonders stolz macht mich persönlich, dass das „amspire Lab“ auch auf die Expertise steirischer Zulieferer setzt. Hier sieht man, dass innovative steirische Technologien rund um den Globus zum Einsatz kommen und das Potenzial haben, selbst umweltfreundliche Mobilitätslösungen wie die Bahn noch weiter zu optimieren. Konkret zeigt der Beitrag der BOOM Software im „amspire Lab“ beispielhaft die hohe Innovationskraft steirischer Zulieferer.

 

2.0: Wie beurteilen Sie die Rolle der Bahnindustrie in der Steiermark?

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: Die Dichte und Vielzahl an hochinnovativen Bahnzulieferern in der Steiermark ist sehr groß. Angefangen vom Weltkompetenzzentrum für Drehgestelle in Graz-Eggenberg. Auch im Bereich Sensorik und Messtechnik gibt es hohe Kompetenzen in der steirischen Bahnzulieferindustrie. Darüber hinaus sind unsere universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen federführend im Bereich der Virtualisierungsmethoden – und natürlich gibt es im Bereich der Instandhaltung wichtige Akzente, die steirische Unternehmen wie eben etwa BOOM Software leisten. Wir dürfen insgesamt stolz sein, hier einen steirischen Beitrag zu einem der wichtigsten Transportmittel der Zukunft leisten zu dürfen.

 

3.0: Welche Rolle nimmt in diesem Zusammenhang Forschung und Entwicklung ein?

Die Absichtserklärung zur Förderung der Digitalisierung zwischen dem Bundesland Hessen und der Steiermark sowie der Austausch mit innovativen internationalen Hubs wie dem „amspire Lab“ tragen dazu bei, dass die Steiermark auch in Zukunft das Forschungsland Nummer 1 bleibt. Forschung und Entwicklung ist der Schlüssel zur Zukunft. In der Steiermark müssen wir uns vor Veränderungen nicht fürchten, denn mit unserer Innovationskraft gestalten wir die Zukunft aktiv mit. Insbesondere in der für die Steiermark wichtigen Mobilitätsindustrie ist Forschung und Entwicklung ein ganz wesentlicher Baustein.

 

4.0: Wie verläuft der Austausch hinsichtlich des Abkommens zur Förderung der Digitalisierung mit Hessen? 

 

Hessen und die Steiermark arbeiten seit Jahren zusammen, vor allem bei Wissenschafts-und Forschungsthemen. Die Karl-Franzens-Universität Graz und die Goethe-Universität Frankfurt, die Technischen Universitäten Graz und Darmstadt wie auch die Fraunhofer-Institute in Graz und Darmstadt pflegen einen regen Austausch. Die Kooperation zwischen Hessen und der Steiermark hat sich bewährt. Sie kommt bei der Gestaltung von Zukunft beiden Seiten zugute und ist daher sehr sinnvoll.

(c) Staatskanzlei Hessen: Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (sitzend) und Ministerpräsident Volker Bouffier (stehend)