x

* Pflichtfelder

Lean Smart Mainteance steht im Zentrum

Mit dem 32. Instandhaltungsforum der österreichischen Vereinigung für Instandhaltung und Anlagenwirtschaft (ÖVIA 2018), der Linzer Instandhaltungskonferenz und der Instandhaltungstagung in Nürnberg biegt das Maintenance-Jahr 2018 in die Zielgerade. Lean Smart Maintenance ist dabei in aller Munde.

Das Instandhaltungsjahr 2018 neigt sich dem Ende zu – und wirft schon jetzt Schatten voraus: Denn Produktion steht in allen Stufen der Wertschöpfungskette immer stärker im Spannungsfeld von Kosten, Qualität, Zeit und Flexibilität. Damit steigen auch die Anforderungen an die Instandhaltung. Gemeinsam mit Vertretern von unter anderem BOOM Software, den ÖBB, der voestalpine, dem Fraunhofer-Institut, Primetals ging dieser Tage das 32. Instandhaltungsforum der ÖVIA an der Montanuniversität Leoben über die Bühne – schon allein die Dichte der Großunternehmen, Forschungseinrichtungen und Innovationsbetrieben zeigt auf: Die Bedeutung von Instandhaltung steigt exponentiell, gilt diese doch als wichtiger „Enabler“ des Wandels der Produktion zur Smart Production.

Ziel: Lean Smart Maintenance


Beim Kongress an der Montanuniversität Leoben gilt dabei dasselbe Credo wie in der voestalpine Stahlwelt, wo sich rund 250 Branchenkollegen zur „Instandhaltungskonferenz“ trafen: Agieren statt reagieren. In den industriellen Kontext übersetzt: Der Wandel von „Condition Based Maintenance“, also zustandsorientierter Instandhaltung, hin zu einer schlanken, intelligenten und effizienten „Lean Smart Maintenance“ ist in aller Munde.

Instandhaltung als Wertschöpfungsfaktor


Die Voraussetzungen für diese vorausschauende Systematik ist allerdings vielschichtig. Denn um Instandhaltung nachhaltig und effizient zu implementieren, wird hohe Flexibilität sowie auch Agilität gefordert. Dabei steht die ständige Ausrichtung auf die Veränderungen der Umwelt im Mittelpunkt. Im langfristig orientierten Anlagenmanagement wird dieser Herausforderung durch einen ganzheitlichen, Lebenszyklus-orientierten Ansatz entsprochen. Doch an vorderster Stelle steht das Umdenken: Erst wenn Instandhaltung als Treiber für Wertschöpfung im Unternehmen anerkannt wird, kann diese auch gelebt werden. Davon kann man sich auch bei der „Instandhaltungstagung 2018“ in Nürnberg am 4. und 5. Dezember überzeugen.