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Zukunftsorientierte Instandhaltung – wir setzen den nächsten Innovationsschritt

Wenn sich Wissenschaft, Umsetzungskompetenz und Praxiserfahrung zusammenfinden, ist die Basis für Erneuerungen gelegt und können neue Ideen realisiert werden. Das passiert nun im Projekt „Next Step Innovation“, das Boom gemeinsam mit Siemens Mobility Graz und dem Lehrstuhl für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften der Montanuniversität Leoben (WBW) startet.

Die Zukunft der Instandhaltung neu schreiben

LEAN SMART MAINTENANCE (LSM) ist seit Jahren der Standard für zukunftsorientierte Instandhaltung und soll zukünftig um neue Einsatzgebiete erweitert werden. Zwischen den drei Projektpartnern gibt es eine lange Tradition der Zusammenarbeit, nun haben wir es geschafft, ein Projekt zwischen allen drei Unternehmen auf die Beine zu stellen: Boom Software und WBW erarbeiten schon seit längerem Software-Module für den systemunterstützten Einsatz von LSM. Nun ist auch Siemens Mobility an Bord und wird als Praxispartner den Erfolg des Projekts maßgeblich steigern. Das Werk in Graz-Eggenberg ist Referenzstandort für den Einsatz der Siemens Mindsphere – dem cloudbasierten IoT-Betriebssystem von Siemens. Mindsphere sammelt sämtliche Daten der Produktion und stellt diese via Schnittstelle für andere Systeme zur Verfügung. Diese Daten sind die Basis für den Einsatz aller entwickelten und zukünftigen LSM-Software-Module.

Die Roadmap des Projekts

Ein wesentlicher Vorteil für die Erprobung der LSM-Module ist, dass auch der BOOM MAINTENANCE MANAGER (BMM) bereits seit Jahren Daten in der operativen Instandhaltung sammelt. Dadurch steht eine Datenbasis zur Verfügung, die umgehend erste Erkenntnisse liefern kann.

Am Beginn steht das Modul „Criticality and Asset Priority“ (CAP): Eine objektive Bewertung von Anlagen und deren Komponenten gibt Aufschluss über die Kritikalität aller Assets. Daraus ist bereits ersichtlich, welche Anlagen(-Komponenten) besonders zu überwachen sind bzw. wo eine Adaptierung der Instandhaltungsstrategie empfehlenswert ist. Im Anlagenprioritätsportfolio wird diese Kritikalität den angefallenen Instandhaltungskosten gegenübergestellt. Man erkennt auf einen Blick, welche Kosten- und Kritikalitätsausreißer einer genaueren Betrachtung mit weiteren Analysetools zu unterziehen sind.

„Potential Weakness Management“ (PWM) geht über eine klassische Schwachstellenanalyse hinaus und ist eines der erwähnten Analysetools. Auf Basis angefallener Kosten und Informationen aus dem Störungsmanagement lassen sich Schwachstellen identifizieren und Maßnahmen erstellen. Genauso sind organisatorische und andere Risiken dokumentierbar. Das Maßnahmencontrolling ist ein großer Vorteil des Analysetools. Denn nicht nur das Identifizieren der Schwachstellen ist damit abbildbar, sondern auch alle Ergebnisse der Schwachstellenbeseitigung im Rahmen der Maßnahmenumsetzung. Aus den Maßnahmen werden Aufträge deren Wirksamkeit im definierten Zeitraum überwacht werden.

Die „Budget Assistance“ greift sämtliche Informationen aus dem BMM, CAP und PWM auf und generiert daraus selbstständig das benötigte Instandhaltungsbudget. Kategorisiert nach Kritikalitätsklassen, Instandhaltungsstrategie und Kostenart ist das Budget transparent und mit konkreten Tätigkeiten und Maßnahmen hinterlegt. Weitere Themen sind dann ab 2021 geplant: Eine dynamische Strategieanpassung und prädiktive Instandhaltung sind nur ein Auszug aus dem umfassenden Themengebiet von Lean Smart Maintenance.