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4.0 Fragen von der Innotrans 2018

Radsatz-Generator und "Predictive Maintenance" – passt das zusammen?

BOOM meint: Auf jeden Fall. Denn mit dem Radsatz-Generator hat Schäffler eine Entwicklung auf den Markt gebracht, mit dem Güterwaggons autark mit Strom versorgt werden und dadurch Zusatzfunktionen wie GPS, Condition Monitoring, Beleuchtung, Bremsassistenten oder auch die Betätigung von Klapptüren an Hopper-Wagen nutzen können. Das stellt eine weitere Basis für die Digitalisierung und damit für „Predictive Maintenance“ dar.

 

Welche Voraussetzungen braucht es für „Predictive Maintenance“?

BOOM meint: Insbesondere durch das Aufkommen der „Smart Factory“ steht die Instandhaltung stärker denn je im Zentrum der Diskussionen – denn die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 ermöglichen insbesondere „Predictive Maintenance“, also die vorausschauende Instandhaltung, die auf Basis von Erfahrungs- und Interpretationswerten potenzielle künftig Fehler ankündigt. Unternehmen erwarten sich von Predictive Maintenance – laut einer Studie der Unternehmensberater von BearingPoint – vor allem Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit (80 Prozent) und Senkung der Wartungskosten (60 Prozent). Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) nimmt es auch als Chance wahr, Kunden durch bessere Servicemodelle zu binden. Predictive Maintenance hat großes Potenzial, es kann die Instandhaltung in der herstellenden Industrie deutlich effizienter machen – und gilt als strategisches Zukunftsthema. Zur entscheidenden Voraussetzung für Predictive Maintenance wird dabei neben einem Fundus an Erfahrungen eine starke Datenbasis – und optimierte Prozesse in der Instandhaltung.  

Schaffen wir es, die CSM-Verordnung auch für die Wartung umzusetzen?

Das meint BOOM Software: Die CSM-Verordnung – das sind die zu entwickelnden Methoden zur Beschreibung der Art und Weise, wie die Sicherheitsniveaus beurteilt werden – ist einer der brennenden Rechtsthemen der Bahnindustrie. Denn: Ein zu hohes Maß an Sicherheit oder eine nicht einheitliche Vorgehensweise bei der Bemessung der Sicherheit kann zu Markthemmnissen führen. Dabei nimmt insbesondere die Wartung und Instandhaltung eine besondere Rolle ein: Denn noch hinkt die Instandhaltung in der Umsetzung der CMS-Verordnung hinterher. Damit das in Zukunft verhindert werden kann, braucht es einen intensiven Input von Wartungsunternehmen – insbesondere auf europäischer Ebene. 

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