x

* Pflichtfelder

Prädiktive Instandhaltung auf der
maintenance Dortmund 2018

maintenance Dortmundmaintenance Dortmund

Im Rückblick sticht der Vorausblick

Über 4.000 Besucher, mehr als 200 Unternehmen - und ein zentrales Thema: Auf der unlängst über die Bühne gegangenen "maintenance 2018" in Dortmund, der Leitmesse für industrielle Instandhaltung, katapultierte sich "Predictive Maintenance" ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Befeuert von Trendtechnologien wie Industrie 4.0, Internet of Things (IoT), Big Data oder "Machine Learning" wurde die Möglichkeiten der vorausschauenden Instandhaltung diskutiert. "Das Thema beginnt in der Industrie langsam Platz zu greifen, wenngleich die Implementierungen nur sehr zögerlich voranschreiten. Auf der Messe war das Abtasten und Abwarten sehr gut zu bemerken", bestätigt BOOM-Vorstand Andreas Schaller, der mit seinem Unternehmen sich zum wiederholten Male zu den Ausstellern zählte.

Umsetzungs-Hemmnisse

Eine aktuelle Studie von T-Systems unterstreicht Schallers Eindruck: Heute hat ein Viertel der Unternehmen eine Predictive-Maintenance-Lösung im Einsatz und 16 Prozent befinden sich zumindest in einer Pilotphase. Umsetzungs-Hemmnisse sind der BOOM Software bestens bekannt: "Viele Unternehmen stehen noch am Beginn der Implementierung von digitalen Instandhaltungslösungen, erwarten hohe Kosten durch den nötigen ganzheitlichen Ansatz", sagt Schaller. Dabei warnt der österreichische Instandhaltungs-Spezialist nachdrücklich davor, die digitale Trendwende zu verabsäumen: "Trotz der zögerlichen Umsetzung ist die zukünftige Wichtigkeit von Instandhaltung unumstritten. Sie ist das Tor, um nachhaltig Stillstände zu reduzieren und damit Kosten zu sparen", sagt der Vorstand des Unternehmens, das auf der Messe ein Modul zur Anzeige von Negativentwicklungen von Anlagen präsentierte.

Effektiver Ressourceneinsatz

"Oft werden kritische Veränderungen an wichtigen Anlagen zu spät erkannt, und die zur Verfügung stehenden Ressourcen in die falschen Anlagen investiert", weiß Schaller. Die nun neu im BOOM MAINTENANCE MANAGER eingebettete Anlagenbewertung und das Anlagenprioritätsportfolio visualisieren die Effektivität des Ressourceneinsatzes sekundschnell - und reduzieren so langfristig Kosten.